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Targeting – zielgruppengerecht werben, Streuverluste minimieren

von David (Kommentare: 0)

So funktioniert Targeting

Grundvoraussetzung ist eine exakte Zielgruppendefinition. Nur so können Bedürfnisse potenzieller Käufer gezielt angesprochen werden. Je genauer die Zielgruppe hinsichtlich ihrer Wünsche, Bedarfe und individuellen Wertvorstellungen abgegrenzt ist, desto effektiver kann sie über das Targeting angesprochen werden. Marketing-Aktionen können im Anschluss beispielsweise über das AIDA-Modell optimiert werden.

Technische Grundlage des Targetings ist die Verwendung von Cookies. Mit diesen kleinen Dateien, die im Browser des Users aktiv sind, kann der Werbetreibende Informationen über dessen Surfverhalten beziehen. Auf Grundlage dieser Informationen blendet er dann gezielt Werbung ein, die seinen Interessen entspricht. Ausgespielt wird die Werbung dann entweder im Anzeigenteil der Google Suchergebnisse oder im Display-Netzwerk, also auf den Seiten, die der User besucht.

Da mit Cookies sensible Nutzerdaten gesammelt werden, sind sie unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes mit besonderer Vorsicht zu nutzen. So muss der Nutzer die Möglichkeit haben, die Speicherung von Cookies abzulehnen.

 

Formen des Targetings

Retargeting: Hierbei wird der User immer wieder mit Werbung von Seiten konfrontiert, die er bereits besucht, aber ohne Konversion wieder verlassen hat. Realisiert wird diese Form des Targetings über kleine Codezeilen, die den Cookie beim Laden der entsprechenden Seite setzen (Pixel).

Social-Media-Marketing: Diese Targeting-Form ist z.B. auf Facebook verbreitet. Dabei richten Werbende ihre Anzeigen anhand der Profildaten ihrer Nutzer aus.

IP-Targeting: Werbeanzeigen werden auf bestimmte Regionen ausgerichtet.

Grenzen des Targetings beachten
Zwar ermöglichen es Targeting-Strategien, Zielgruppen spezifischer anzusprechen, allerdings können sie auch einen gegenteiligen Effekt haben. So könnten sich Laien verunsichert fühlen, dass ihnen stets die passende Werbung gezeigt wird. Gerade beim Retargeting kann es schnell passieren, dass sich User gestört fühlen und negative Brand-Assoziationen entwickeln. Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass Display-Anzeigen auch in unpassenden Kontexten ausgespielt werden können (z.B. Werbung eines Fluganbieters neben einer Nachricht über ein Flugzeugunglück).

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